Frohe Weihnachten! – Wir feiern Weihnachten am Meer

Sonneninsel Usedom Frohe Weihnachten! – Wir feiern Weihnachten am Meer

Kerzenschein, der Duft nach Zimt und jede Menge Glühwein: Es ist wieder so weit und die wohl bezauberndste Zeit des Jahres ist da. Heute dreht es sich um Weihnachten, Weihnachtstraditionen und alles, was den Dezember so einzigartig macht.

  • Hannah Yeboah
  • 1. Dezember 2023

Ihr seid noch nicht in Weihnachtsstimmung? Das werden wir mit Sicherheit ändern können – in diesem Beitrag geben wir euch nicht nur Tipps für eine zauberhafte Stimmung mit, wir verraten euch auch, wo ihr hier auf Usedom die schönsten Weihnachtsmärkte für einen unvergesslichen Winterurlaub findet.

Wie könnt ihr euch in Weihnachtsstimmung bringen?

Weiße Weihnachten lassen mal wieder auf sich warten? Das macht es manchmal ganz schön schwer, wirklich in Weihnachtsstimmung zu kommen. Mit ein paar Tipps und Tricks könnt ihr allerdings dafür sorgen, dass die weihnachtliche Stimmung auch bei euch zu Hause einkehrt.

Wunschzettel schreiben

Auch wenn Weihnachten noch ein paar Wochen hin ist, ist es nicht zu früh dafür, schon mal seine Weihnachtswünsche zu äußern. Vorfreude ist schließlich die schönste Freude. Wenn ihr Kinder habt, schnappt euch Zettel und Stift und überlegt, was in diesem Jahr unterm Tannenbaum liegen soll – wo wir auch schon beim nächsten Punkt angekommen sind.

Weihnachtsbaum schmücken

Mit einem Weihnachtsbaum im Wohnzimmer ist Weihnachtstimmung vorprogrammiert. Erkundigt euch am besten nach einem ökologisch angebauten Weihnachtsbaum aus der Region. Spätestens beim Schmücken wird die Vorfreude aufs Weihnachtsfest dann immer mehr steigen.

Briefe an den Nikolaus

Ein weiteres Highlight für die Kinder: Briefe an den Nikolaus, den Weihnachtsmann oder das Christkind schreiben. Wenn ihr den Brief rechtzeitig losschickt, gibt es sogar eine Antwort. Hier haben wir für euch die Weihnachtsmann-Postämter aufgelistet:

  • An den Nikolaus, 49681 Nikolausdorf
  • An den Nikolaus, Nikolausplatz, 66351 St. Nikolaus
  • An den Weihnachtsmann, Weihnachtspostfiliale, 16798 Himmelpfort
  • An den Weihnachtsmann, Himmelsthür, 31137 Hildesheim
  • An das Christkind, 51777 Engelskirchen
  • An das Christkind, 21709 Himmelpforten
  • An das Christkind, 97267 Himmelstadt
Jeden Tag eine kleine Überraschung – ein Adventskalender gehört einfach dazu. © Adobe Stock, shaiith
Die Weihnachtszeit ist mit Adventskalender doch gleich doppelt so schön. © Adobe Stock, shaiith

Adventskalender basteln

Nicht nur das tägliche Türchen im Dezember sorgt für Weihnachtsstimmung, auch das Basteln, womit ihr schon im November anfangt, erinnert euch daran, dass die Weihnachtszeit immer näher rückt. Egal, ob ihr den Kalender für eure Kinder, euren Partner, eure Eltern oder für Freunde bastelt: Niemand ist zu alt für einen Adventskalender und außerdem sind der Kreativität beim Inhalt des Kalenders keine Grenzen gesetzt.

Wichteln

Wichteln ist nicht nur lustig, auch das Ideen-Sammeln für das Wichtel-Geschenk macht Spaß. Probiert dieses Jahr doch einmal etwas Neues aus:

Traditionelles Wichteln: Jeder zieht einen Namen und beschenkt diese Person, ohne zu verraten, wer der oder die Schenkende ist.

  • Zufälliges Wichteln: Die Teilnehmenden wählen Geschenke ohne vorher festgelegte Empfänger und Empfängerinnen aus. Das kann durch ein Spiel oder eine Ziehung erfolgen.
  • Themen-Wichteln: Die Geschenke folgen einem bestimmten Thema, wie z. B. „selbstgemacht“, „Bücher“, „kulinarisch“ oder „Weihnachtsdekoration“.
  • Schrottwichteln: Beim Schrottwichteln gebt ihr, wie der Name schon verrät, Gegenstände ab, die ihr nicht mehr braucht. Die Dinge können ruhig kitschig sein – das macht es umso lustiger.
  • Online-Wichteln: Durch Plattformen oder Apps können auch entfernt lebende Freunde oder Kollegen am Wichteln teilnehmen. Die Geschenke werden verschickt.
  • Wichteln mit Aufgaben: Jedes Geschenk enthält eine kleine Aufgabe oder Herausforderung, die der oder die Beschenkte erfüllen muss.

Adventskranz basteln

Weihnachtsdeko und insbesondere Adventskränze sorgen für die richtige Weihnachtsatmosphäre bei euch zu Hause. Ihr könnt die Kränze kaufen oder selber machen. Entscheidet ihr euch fürs Selbermachen, garantieren wir euch, dass ihr schon beim Basteln in Weihnachtsstimmung kommen werdet. Wir geben euch ein paar Basteltipps mit an die Hand:

Grüner Draht ist in eurem Adventskranz quasi unsichtbar. © Adobe Stock, knipseria
Ein Tipp von uns: Verwendet für euren Adventskranz blauen oder grünen Draht. © Adobe Stock, knipseria

Adventskranz basteln: Wie gelingt es euch?

Für einen gelungenen Adventskranz benötigt ihr:

  • Tannenzweige: Diese könnt ihr selbst sammeln oder auf dem Wochenmarkt kaufen. Experten raten zu Zweigen der Nordmanntanne und Scheinzypresse, da diese länger haltbar sind.
  • Ein ringförmiges Gerüst, um das ihr die Tannenzweige anordnen könnt: Wählt zwischen frischen, weichen, langen Ranken wie Reisig, Hopfen, Wein, Weide oder ähnlichem. Ihr könnt euch auch einen fertigen Rohling aus Stroh oder Styropor im Fachhandel kaufen.
  • Draht mit einer Dicke von etwa 0,3 mm zum Binden des Kranzes. Am besten verwendet ihr grünen oder blauen Draht.

Bastel-Anleitung:

  1. Nutzt einen Eimer als Schablone, um eine runde Kranzform zu erhalten.
  2. Legt einige Äste um den Eimer und bindet diese eng mit Draht zusammen.
  3. Wiederholt das Vorgehen so lange, bis der Kranz die gewünschte Dicke aufweist.
  4. Jetzt geht’s ans Kranz-Binden: Als Nächstes werden die Tannenzweige um den Adventskranz-Rohling geflochten. Kürzt die Zweige auf maximal 20 Zentimeter.
  5. Wickelt das lose Ende des Drahtes einige Male um das Grundgerüst, bevor ihr die ersten Zweige anlegt.
  6. Wickelt den Draht mehrfach fest um das untere Drittel des Zweiges.
  7. Legt die weiteren Zweige dachziegelartig an, sodass deren Spitze kurz über dem Schnittende der bereits gebundenen Zweige liegt.
  8. Befestigt die Zweige von außen nach innen um den Rohling, aber lasst die untere Auflagefläche des Kranzes frei. So entsteht ein gleichmäßiger Adventskranz.

Je mehr Zweigschichten ihr übereinanderlegt, desto dichter wird euer Kranz. Wenn ihr ihn fertig gebunden habt, geht es ans Dekorieren. Hier sind euch keine Grenzen gesetzt: Tannenzapfen, Nüsse, Kastanien, Hagebutten oder getrocknete Fruchtscheiben – es gibt unzählige Materialien, die sich zum Verzieren von Adventskränzen eignen.

Entscheidet ihr euch für echte Kerzen, verwendet einen speziellen Kerzenhalter mit einem langen Dorn, den ihr tief in den Kranz stecken könnt. Wichtig ist aber, dass ihr den Kranz vor Feuer schützt. Besprüht euren Kranz dafür regelmäßig mit etwas Wasser oder einer Kochsalzlösung. Verwendet zum Fixieren eures Adventskranzes niemals Haarspray. Achtet außerdem darauf, dass sich die Kerzen nicht zu nah an der Deko befinden. Etwas sicherer seid ihr, wenn ihr die Kerzen in ein Windlicht stellt. Auf der ganz sicheren Seite seid ihr, wenn ihr anstelle von echten Kerzen auf LED-Kerzen zurückgreift.

Schon vor 600 Jahren haben die Menschen Weihnachtsmärkte besucht. © Adobe Stock, StockPixstore
Weihnachtsmärkte gibt es schon seit mehr als 600 Jahren. © Adobe Stock, StockPixstore

Welche Geschichte verbirgt sich hinter den Weihnachtsmärkten?

Dichtes Gedränge und der Duft nach gebrannten Mandeln und Crêpes: Die Atmosphäre auf Weihnachtsmärkten ist unverwechselbar. Wir wollen uns heute mal etwas genauer anschauen, weshalb es Weihnachtsmärkte überhaupt gibt, und welche Geschichte dahintersteckt.

Schon vor mehr als 600 Jahren haben Weihnachtsmärkte Erwähnung gefunden. Einer davon war der Wenzelmarkt in Bauzen im Jahr 1384. 1434 wurde der Dresdner Striezelmarkt urkundlich genannt. Auch der Lebzeltermarkt und der Nürnberger Christkindlesmarkt gehören dazu. Den Wiener Wintermarkt gab es sogar schon im Jahr 1382.

Diese Märkte haben allerdings nur wenig mit den heutigen Weihnachtsmärkten, wie wir sie kennen, gemeinsam. Vielmehr dienten sie dazu, Nahrungsmittel und Gebrauchsgegenstände zu besorgen. Aber nicht nur Händler, sondern auch Handwerker nutzen die Märkte, um ihre Waren zu verkaufen. Dazu gehörten Korbflechter, Schuster und sogar Spielzeugmacher.

Im 18. Jahrhundert galten die Märkte als Treffpunkt für ein geselliges Beisammensein. Während der Industrialisierung im 19. Jahrhundert haben sie sich erneut verändert, und mit dem Aufkommen von Kaufhäusern verschwanden einige von den angebotenen Waren. Während des Zweiten Weltkriegs und der Nachkriegszeit gab es aufgrund wirtschaftlicher Probleme kaum Märkte. Erst in den 1960er Jahren erlebte die Tradition eine Wiederbelebung.

Heute gibt es in Deutschland über 2.500 Weihnachtsmärkte jährlich, von großen Stadtmärkten bis zu kleinen, traditionellen Veranstaltungen. Die Märkte bieten eine Vielzahl von Angeboten, von historischen Ständen bis zu regionalen Spezialitäten. Übrigens: Den größten Weihnachtsmarkt Deutschlands findet ihr in Rostock.

Lasst euch in und um Usedom von den verschiedensten Weihnachtsmärkten verzaubern. © Adobe Stock, AS-Fotoart
In und um Usedom habt eine riesige Auswahl an verschiedenen Weihnachtsmärkten. © Adobe Stock, AS-Fotoart

Welche Weihnachtsmärkte könnt ihr auf Usedom besuchen?

Die Weihnachtsmärkte hier bei uns auf Usedom schaffen es, euch in zauberhafte und winterliche Stimmung zu versetzen. Wir möchten euch einige Märkte vorstellen, die ihr auf unserer Insel besuchen könnt.

Kaiserbäder-Weihnachtsmarkt

Am ersten Adventswochenende, also in diesem Jahr vom 1. bis zum 3. Dezember, könnt ihr den Kaiserbäder-Weihnachtsmarkt auf dem Konzertplatz in Ahlbeck besuchen. Hier erwarten euch klassische Glühwein- und Bratwurststände, leckere Plätzchen, gebrannte Mandeln und kandierte Äpfel. Weihnachtliche Musik unterstreicht das Ganze und zum Ausklang findet jeden Abend eine Glühweinparty unter dem Weihnachtsbaum statt.

Am Freitag, den 1.12.23 hat der Weihnachtsmarkt von 13:00 – 20:30 Uhr geöffnet. Am Samstag öffnet er um 10:30 Uhr und am Sonntag um 11:00 Uhr.

Weihnachtsmarkt Wolgast

Vom 8.12.2023 bis zum 10.12.2023 versetzt euch Wolgast in Weihnachtsstimmung. Schlendert zwischen den Buden entlang, lasst euch inspirieren und findet vielleicht sogar das eine oder andere Weihnachtsgeschenk. Verschiedene Köstlichkeiten und ein buntes Programm runden das Ganze ab. Die Kleinen dürfen sich sogar auf den Weihnachtsmann und kleine Geschenke freuen. Am 8. und am 9.12. hat der Markt von 10:00 bis 22:00 Uhr und am 10.12. Von 11:00 bis 20:00 Uhr für euch geöffnet.

Weihnachtsmarkt des Koserower Handwerkervereins

Am 3. Advent, also am 17. Dezember 2023, könnt ihr ab 14:00 Uhr den Weihnachtsmarkt rund um die Koserower Kirche besuchen. Eröffnet wird der Markt durch die Kirchengemeinde. Es folgt ein buntes Programm, das von Kindern gestaltet wird. Weihnachtsmusik unterstreicht die Stimmung. Wenn ihr den Weihnachtsmarkt mit euren Kindern besucht, können sie sich auf den Weihnachtsmann freuen.

Zauberhafte Winterwelt am Meer

Im Ostseebad Heringsdorf könnt ihr auch nach Weihnachten noch einmal in zauberhafte und winterliche Stimmung eintauchen. Direkt an der Heringsdorfer Strandpromenade findet ihr vom 28.12. Bis zum 01.01. die “Zauberhafte Winterwelt am Meer”, wo euch Kunsthandwerker, lokale Gewerbe und selbstverständlich ausreichend Glühwein, Punsch und Weihnachtsleckereien erwarten. Los geht es jeden Tag um 11:00 Uhr.

Zinnowitzer Weihnachtsmarkt

Ebenfalls vom 28.12.23 bis zum 01.01.24 lässt Zinnowitz die Weihnachtsstimmung noch einmal aufleben. Glühwein und verschiedene Naschereien erwarten euch dort so weit das Auge reicht.

Auf Karls Erdbeerhof in Koserow erwartet euch Weihnachtszauber für Groß und Klein. © Adobe Stock, pavelgulea
Weihnachtszauber für Groß und Klein erwartet euch auf Karls Erdbeerhof in Koserow. © Adobe Stock, pavelgulea

Karls Winterzeit

Vom 8.01.2024 bis zum 25.02.2024 könnt ihr in Karls Erlebnis-Dorf in Koserow die weihnachtliche Atmosphäre genießen – eine absolute Empfehlung, wenn ihr Urlaub mit Kindern macht. Täglich von 08:00 bis 18:00 Uhr könnt ihr in Karls Erlebnis-Dorf unvergessliche Momente erleben.

Feuerschalen und Feuertische laden dazu ein, sich zu versammeln, Geschichten zu erzählen und sich aufzuwärmen. Stockbrot und Marshmallows dürfen da natürlich nicht fehlen. Die Winter-Traktorbahn fährt euch durch das Tannenwäldchen, das mit funkelnden Lichtern geschmückt ist. Kinder können sich aus Märchenbüchern vorlesen lassen, während ihr euch in der Glühweinbar durch köstliche Glühwein-Sorten durchprobieren und euch aufwärmen könnt. Ein Highlight ist die Manufaktur, in der es zur Winterzeit ganz besondere Winterprodukte zu kaufen gibt: Dazu gehören Tannenbaum-Bonbons, Winter-Gummibeeren, Kaminkekse, handgefertigte Seifen und vieles mehr.

Wir freuen uns auf Weihnachten mit euch

Egal, ob ihr euch für einen Winterurlaub mit euren Kindern oder für Zeit zu weit entscheidet: Usedom sorgt für Weihnachtsstimmung in jedem Alter. Schaut vorbei und lasst euch verzaubern.

Genießt die magische Weihnachtszeit auf Usedom mit unserem Festtagsangebot: Drei Übernachtungen inklusive Frühstück, festlichen Abendessen, Heiligabend-Bescherung, geführter Wanderung und Nutzung des Preussen-Vital-Spa erwarten euch.

Wir freuen uns auf euren Besuch und wünschen euch schon jetzt frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr!

Beitragsbild: © Adobe Stock, Syda Productions

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